
LEINSAMEN
Leinsamen stammen aus dem Nahen Osten und waren bereits in der jüngeren Steinzeit bekannt. Die heilenden Eigenschaften der Samen und des Leinöls waren bereits den alten Griechen bekannt.
Die Samen sollten nicht erhitzt werden, da dabei die wertvollen ungesättigten Fettsäuren in gesättigte umgewandelt werden.
Es empfiehlt sich, die Leinsamen zu mahlen, damit der Körper sie leichter absorbieren kann, und sie mit der zehnfachen Wassermenge zu verzehren. Die Samen sollen kurz vor dem Verzehr gemahlen.
Wenn Sie ganze Samen zu sich nehmen, wird empfohlen, sie zuvor in Wasser oder einer anderen Flüssigkeit einzuweichen, jedoch nicht in tierischer Milch.
Sie können ausgekocht und als Tee zubereitet werden.
Sie werden auch zum Bestreuen von Brot und Gebäck verwendet oder in Teig, Smoothies, Flocken und Salaten beigemischt.
Die Mehrheit von Lein wird in Kanada, Kasachstan und China angebaut.
Es handelt sich um die Samen der gleichnamigen einjährigen Pflanze aus der Gattung der Leingewächse, die bis zu 70 Zentimeter hoch wird und von Juni bis Juli blüht. Eine Pflanze bildet etwa 250 Köpfe aus, die jeweils zehn Samen enthalten.
Aus Leinfasern werden ein reißfestes Gewebe und einige andere Produkte hergestellt – Papier, Filtertüten, Zigarettenpapier, Banknoten, Seile usw.
Leinöl eignet sich zum Verzehr, wird aber auch als Grundlage für Farben und Tinten verwendet.