
BOHNE
Die Bohne kommt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, wo die Inka sie bereits vor 7000 Jahren anbauten. Nach der Entdeckung Amerikas begann man auch in Europa mit dem Anbau, dann verbreitete sie sich in der ganzen Welt.
Die Bohne ist eine sehr vielseitig verwendbare Hülsenfrucht. Man kann mit ihr Salate, Suppen und Eintöpfe zubereiten, Bratlinge aus ihr herstellen, sie braten oder für Aufläufe und Ähnliches verwenden.
Manche verwenden sie auch in Süßspeisen, da sie einen milden Geschmack und eine cremige Textur hat.
Die Bohne ist schon lange eine traditionelle Zutat in der Küche Sloweniens und des Balkans, ansonsten ist sie auch in mexikanischen Gerichten beinahe unverzichtbar und beliebt bei Vegetariern und Veganern.
Bohnen werden hauptsächlich in Myanmar, Inden und Brasilien angebaut.
Es gibt unzählige Sorten dieser Hülsenfrucht, darunter schon allein Hunderte autochthone slowenische Arten. Sie verträgt Hitze und Trockenheit nur schlecht, zum Wachsen benötigt sie warme und feuchte Witterungsbedingungen.
Die Bohne tritt in einem bekannten Märchen der Gebrüder Grimm auf – Hans und die Bohnenranke.
In Nicaragua ist eine Schüssel Bohnen ein traditionelles Geschenk an Jungverheiratete, da sie ihnen Glück bringen sollen.
Im alten Griechenland wurden mit Hilfe von Bohnen weniger wichtige Beamte gewählt – in eine Menge schwarzer Bohnen wurde eine weiße gegeben, und der, der sie zog, erhielt die Stelle.