
PEKANNÜSSE
Die Pekannuss ist der offizielle Baum des amerikanischen Bundesstaats Texas, die „Hauptstadt der Pekannüsse“ ist jedoch die Stadt Albany in Georgia.
Viele der 1000 Sorten von Pekannüssen sind nach Indianerstämmen benannt – zum Beispiel Cheyenne, Mohawk, Sioux und Choctaw.
Pekannüsse lassen sich beim Backen von Feingebäck, Pasteten und frischen Süßspeisen verwenden. Mit ihnen kann man gewöhnliche Walnüsse ersetzen und so eine noch reichere und cremigere Textur von Speisen erzielen.
Sie passen zur Gerichten mit Schweinefleisch, Hähnchenfleisch und Käse oder Kürbis. Sie sind auch eine ausgezeichnete Bereicherung für Salate und Salatdressings.
75% aller Pekannussbäume auf der Welt wachsen in den USA, gefolgt von Mexiko mit 20%. Man kann die Pekannussbäume auch in der Südafrikanischen Republik, Australien, Peru und Israel finden. Es ist interessant, dass man mit dem Anbau der Pekannussbäume erst Ende des 19. Jahrhunderts begann.
Pekannussbäume werden zwischen 20 und 40 Meter hoch und haben längliche wechselständige Blätter. Genau genommen sind Pekannüsse keine Nüsse, sondern die Samen der Steinfrüchte, die an diesen Bäumen wachsen.
Pekannüsse wurden bereits vor Entwicklung der Landwirtschaft erstmals von den amerikanischen Ureinwohnern verwendet. Nach Europa wurden Pekanüsse im 16. Jahrhundert von spanischen Eroberern gebracht. Die haben die Pekanüsse auf dem Gebiet des heutigen Mexiko und Texas kennengelernt und sie auch nach Asien und Afrika verbreitetet.
Die ersten botanischen Aufzeichnungen über den Pekannussbaum entstanden Ende des 18. Jahrhunderts.