
PISTAZIEN
Die Pistazie stammt aus Mittelasien und dem nahen Osten, der römische Kaiser Vitellius brachte sie nach Europa.
Die Menschen sollen sich bereits im Paläolithikum von ihnen ernährt haben.
Sie haben eine cremige Textur und einen süßen Geschmack mit Erdnoten, daher sind sie besonders in der Konditorei beliebt. Am beliebtesten sind sicher Pistazieneis und Baklava.
Sie passen auch ausgezeichnet zu gewürzten und herzhaften Speisen. Sie eignen sich zur Verwendung mit Basilikum, Rosmarin, Lavendel, Petersilie, Spargel, Endivie, Artischocke, Roter Bete, Rucola, Ziegenkäse, Mascarpone und Parmesan.
Sie schmecken auch zu Fleischgerichten, vor allem Geflügel und Fisch (Lachs), und gehören auch in die Mortadella.
Die meisten Pistazien werden im Iran, in den USA und in der Türkei angebaut.
Der Pistazienbaum wird bis zu 10 Meter hoch und gedeiht vor allem in trockeneren Gebieten mit salzhaltigem Boden. Ein durchschnittlicher Baum trägt alle zwei Jahre 50 Kilogramm Früchte.
Botanisch gesehen sind sie mit dem Cashewkern und der Mango verwandt.
Der Welttag der Pistazie ist der 26. Februar.
Im Iran werden sie als lachende Nüsse, in China als fröhliche Nüsse bezeichnet.