
HIMBEEREN
Die Menschen aßen bereits im Paläolithikum Himbeeren, von da an standen sie immer auf dem Speiseplan. Die ersten Niederschriften über die Zucht dieser Frucht stammen aus dem 5. Jahrhundert, aus der Palladium-Ära.
Nach Nordamerika gelangten die Himbeeren mit den europäischen Aussiedlern, die sie dann mit der dortigen schwarzen Himbeersorte kreuzten.
Vakuumgetrocknete Himbeeren behalten ihren Geschmack und ihre Textur, daher kann man sie wie frische Früchte verwenden – in Frühstücks-Müslis, in Joghurt gerührt, in Gebäck, Palatschinken, Muffins und Ähnlichem. Sie sind auch als eigenständiger Snack ausgezeichnet und können außerdem mit anderen Trockenfrüchten kombiniert, für frische Törtchen verwendet werden usw.
Der Geschmack von Himbeeren passt ausgezeichnet zu Kokos, Datteln, Zitrone und natürlich Schokolade, sie können aber auch bei der Zubereitung von Gerichten mit Hähnchenfleisch verwendet werden.
Sie kommen ursprünglich aus den Gebieten mit gemäßigtem Klima in Europa und Nordasien. Weltweit gibt es heute um die 200 verschiedene Sorten, deren Farbe von goldgelb bis dunkelviolett reicht. Die hellsten sind auch die süßesten.
Am häufigsten werden sie in Russland, Polen und in den USA angebaut.
Die Blätter werden schon seit Jahrhunderten in der Volksmedizin für die Zubereitung von Aufgüssen und Tees verwendet.
Laut der griechischen Mythologie waren Himbeeren einst weiß, bis die Nymphe Ida sie für Zeus sammeln wollte, der noch ein Säugling war und untröstlich weinte. Beim Pflücken stach sie sich und ihr Blut färbte die Früchte rot.
Sie sind eine der wenigen Früchte, die nach dem Pflücken nicht weiterreifen.